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Kurse am Wind


Bevor man einfach lossegelt, ist es wichtig genau über die Windrichtung bescheid zu wissen. Durch den so genannten Verklicker kann die Windrichtung abgelesen werden und danach ein bestimmter Kurs eingeschlagen werden.



Dieser orientiert sich nach dem Einfallswinkel des Windes zur Längsachse des Segelbootes. Entweder der Wind kommt von Steuerbord, also rechts oder von links, Backbord, und muss dementsprechend gehandhabt werden. Dabei kann der Kurs aber auch genau gegen den Wind gerichtet sein, was „im Wind stehen“ genannt wird.

Abhängig vom Kurs werden bei den verschiedenen Manövern das Segel und seine Stellung, der Trimm, unterschiedlich eingestellt. Die Kurse sind in fünf verschiedene Typen unterteilt: der Am-Wind-Kurs, Boot steht im Wind, Halb-Wind-Kurs, Raum-Wind-Kurs sowie der Vor-Wind-Kurs.

Das Boot steht im Wind, wenn die Vorderseite frontal gegen die Windrichtung zugewandt ist. Segeln ist in dieser Position nicht möglich. Nur durch schnelle Kursänderung ist das Fortkommen in diese Richtung wirksam. Dazu wird das Fahren am Wind genutzt, wobei das Boot um 45 Grad von der ursprünglichen Richtung weggedreht wird. Durch Wiederholen dieses Verfahrens und mehrmaliges Abdrehen im Zick-Zack-Kurs kann die Richtung beibehalten werden.

Der Vor-Wind-Kurs fällt von hinten ein und kann bestimmte Schiffe auch aus dem Ruder laufen lassen. Der Halb-Wind-Kurs entsteht durch einen seitlichen Wind zum Boot. Die schnellste Fortbewegung ist jedoch mit dem Raum-Wind-Kurs möglich. Hierbei fällt der Wind schräg von hinten ein und garantiert so eine optimale Geschwindigkeit.



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