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Seemannssprache

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Die Bezeichnungen der Seemannssprache klingen für Außenstehende sehr verwirrend. Wenn Kommandos wie "Fieren des Leebackstags" auftauchen oder Worte wie "Fockschot" ist meist nicht klar was damit gemeint ist. Trotzdem verwirrt es die Seeleute nicht, sondern sorgt dafür sich so präzise wie möglich auszudrücken.



Für Laien klingen die Worte meist wie die Sprache einer Gruppe, die unter sich bleiben möchte. Doch dahinter verbirgt sich eine lebensnotwendige Massnahme der Seeleute. Sie ist ein Bestandteil ihrer täglichen Arbeit und gehört auch zu der fest etablierten seemännischen Kultur.

Dieses Prinzip der präzisen Bennennung kann für Gefahrensituationen lebensrettend sein. Meist muss in Gefahrensituationen jeder Handgriff sitzen und der Seemann soll sofort wissen welches Manöver, welches Seil und welche Tätigkeit genau gemeint ist. Nur so kann die Mannschaft effektiv zusammenarbeiten. Aber die Sprache hat auch ihre lustige Seite und somit entstanden die Seemannswitze, die heute noch alte Traditionen oder Eigenschaften der Seemänner auf die Schippe nehmen.

Charakteristisch für die seemännische Sprache sind vor allem die Lehnwörter aus verschiedenen Sprachen, die in die Worte einfließen. Sie stammen beispielsweise aus dem Englischen, Niederländischen und Plattdeutschen. Sie entwickelten sich durch die verschiedenen Sprachen der Besatzungsmitglieder, die mit an Bord fuhren. Nur so war damals die Kommunikation zwischen den Seeleuten möglich.

Es gibt einige Begriffe, die heute veraltet sind oder Gegenstände bezeichnen, die in der Schifffahrt nicht mehr eingesetzt werden. Lediglich in der Kriegsmarine werden sie noch durch Traditionspflege genutzt, die den Gebrauch der Sprache aufrecht erhält.



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